Wenn Ängste die Employer Brand beeinflussen

Wir reagieren nun mal alle sehr unterschiedlich auf Veränderungen. So ist die Stimmung in Betrieben geprägt von den Erlebnissen der letzten Monate.

Diejenigen die sich noch in Kurzarbeit befinden, die die nie davon betroffen waren, oder jene die wieder zurückkehren in die Berufsroutine.

Jeder Mitarbeiter ist Teil seiner Arbeitgeber-Marke

Folglich prägt die Unsicherheit und die begleitenden Ängste die Employer Brand. Zurückgeworfen auf die Notwendigkeit die Liquidität zu sichern und Kosten zu minimieren wird das Bestreben eine attraktive Arbeitgeber-Marken gerne mal vergessen. Mit fataler Wirkung:

• In Unternehmen wird über Nichtigkeiten endlos diskutiert
• Rationale Argument werden vorgeschoben
• Beschlüsse und Aufgaben werden bewusst vergessen oder fehlinterpretiert

Die Un-Planbarkeit zeigt sich darin dass Entscheidungen oftmals ändern. Dies befeuert wiederum die Ängste und oft auch den Unmut der Mitarbeiter. So es die noch gibt.

Reflexionsarbeit über sozialen Rückhalt und ein Klima des Vertrauens

Entscheidungs- und Handlungsdruck benötigt – regelmäßiges reflektieren darüber:
• Welche Auswirkungen haben Entscheidungen auf die Lebens- und Arbeitssituation von Mitarbeiter?
• Wo braucht es ein verstärktes Gespür, mehr sozialen Rückhalt?
• Wie schafft man ein Klima des Vertrauens?

Werden für den Aufschwung wiederum Mitarbeiter benötigt, die sich mit ihren Aufgaben identifizieren und bereit sind sich für das Unternehmen zu engagieren – so gewinnt die Employer Brand wieder Aufwind.

Konflikte bei Entscheidungsunsicherheit – ein Fall für die Mediation?

Arbeitgeber-Markenprojekte sind genau in diesen Zeiten wegen ihrer Entscheidungsunsicherheit für eine Mediation geeignet. Dabei erfordert eine Vielzahl von Interessen auf verschiedenen Ebenen besondere Arbeitstechniken. Es gilt rasche, kostengünstige und geschäftserhaltenden Lösungen gemeinsam zu finden.

Erst Recht wenn die Reputation darunter leidet, weil Mitarbeiter gekündigt wurden. Denn klar ist, der Fachkräftemangel hat sich nicht aufgelöst und gedämpfte Nachfrage wird nicht ewig andauern.

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